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Tricksen ist Kopfsache

Es gibt sehr viele verschiedene Tricks. Jeder spricht über sie, doch nicht jeder weiß auch ganz sicher, was damit gemeint ist, da viele Bezeichnungen aus einzelnen zusammengesetzt sind. Um euch einen kleinen Überblick zu verschaffen, habe ich einige Tricks hier zusammengetragen und erklärt. Ich hoffe ihr könnt euch nach dem Lesen dieses Artikels in Zukunft darüber unterhalten können, ohne so tun zu müssen, als ob ihr alles verstehen würden, denn dann werden ihr es wirklich verstehen 🙂
Wenn Jemand von euch einen Trick kennt, der hier noch nicht aufgelistet ist, teilt mir den Namen und gegebenenfalls die Beschreibung dazu mit und ich ergänze die Liste.

180: Eine halbe Umdrehung um die eigene Achse.
360: Eine ganze Umdrehung um die eigene Achse.
540: Ein ein halb Umdrehungen um die eigene Achse.
720: Zwei ganze Umdrehungen um die eigene Achse.
900: Zwei ein halb Umdrehungen um die eigene Achse.
1080: Drei Umdrehungen um die eigene Achse.

– A –

Abubaka: Beim Abubaka fährst du an eine Schräge heran und machst einen Bunnyhop. Danach drückst du das Hinterrad nach unten auf die Schräge und hältst die Hinterradbremse gedrückt. Dabei balancierst du kurz, bevor du die Landung wieder mit einem Bunnyhop beginnst um dich vom Hindernis wegzustoßen. Drücke dabei das Vorderrad runter und beende den Trick mit dem Fakie die Schräge hinunter.
Abubaka One Hand: Du machst einen Abubaka (s.o.). Wenn du dann sicher auf der Kante stehst, nimmst du eine Hand vom Lenker weg, aber nicht die, die die Hinterradbremse hält.

– B –

Backflip: Rückwärtssalto. Fahre mit etwas Speed auf den Absprung zu, dann ziehst du am Lenker und machst einen Rückwärtssalto. Übe diesen Trick in einen See bevor du damit auf die Trails gehst.
Backflip Barspin: Diese beiden Tricks gleichzeitig. [geht nur mit dem Street-Bike]
Backflip Tailwhip: Das ist die Kombination aus einem Backflip und einem Tailwhip.
Bar Hop: Derselbe Trick wie Heelclicker mit einem Unterschied: Die Beine gehen zwischen deinen Armen hindurch.
Bar Spin: Beim Bar Spin verlagerst du dein Gewicht nach hinten, streckst die Beine und klemmst den Sattel, sodass dein Vorderrad in der Luft ist. Danach lässt du deinen Lenker um die eigene Achse rotieren, so dass er sich mindestens um 360° dreht. Danach greifst du wider zu und landest mit dem Vorderrad wieder. [geht nur mit dem Street-Bike]
Barrel Roll: Hierbei drehst du dich um 360 Grad in der Längsachse.(Fassrolle)
Bunnyhop: Ziehe während dem Fahren, durch anwinkeln der Arme, den Lenker, sowie das Vorderrad steil nach oben und ziehe das Hinterrad wenn das Vorderrad in der Luft ist nach. Variiere dies mit vielen anderen Tricks und übe an kleinen Höhen.
Bunnyhop Cancan: Als erstes machst du einen Bunnyhop (s.o.). Wenn das Hinterrad den Boden verlassen hat, ziehst du ein Bein nach oben und drückst den Fuß über das Oberrohr. Danach streckst du, wie beim Manual, das Bein und ziehst es zurück über das Oberrohr und setzt den Fuß wieder auf die Pedale.
Bunnyhop Footplant: Beim Bunnyhop Footplant kannst du entweder wie beim Walltap vor Wänden hochspringen und mit dem Fuß gegen die Wand „treten“, so dass du dich dadurch abstößt und wieder weiter fahren kannst. So kann man dies auch bei Gegenständen wie Laternen, Sitzbänken machen, indem du einen Bunnyhop machst und beim höchsten Punkt mit dem Fuß, gegen das vorzufindende Objekt kickst.
Bunnyhop Wallride: Du fährst in einem flachen Winkel auf eine Wand zu. Wenn du kurz davor bist ziehst du einen Bunnyhop (s.o.) und legst das Rad ein wenig schräg (Tabletop ähnlich) zur Wand, so dass du dann die beiden Räder an die Wand drückst. Bei ausreichend Geschwindigkeit entsteht ein Wallride, bei dem du an der Wand entlang rollst. Bei Verlust des Vortriebes drückst du dich von der Wand ab und richtest das Bike wieder gerade in die Ausgangsposition.
Busdriver: Hier wird die Lenkerrotation, ähnlich wie beim Bar Spin, nur mit der Hand geführt.

– C –

Can-Can: Nimm ein Bein von Pedal und streck es über das Oberrohr.
Candy-Bar: Nimm einen Fuß vom Pedal und strecke ihn durch deine Arme die immer noch den Lenker halten.
Cordova: Mach das gleiche wie beim Barhop außer dass deine Füße sich am Lenker verhacken und du nach hinten lehnst. Dieser Trick sieht wirklich spektakulär aus und wer diesen bösen Trick ziehen kann ist auch spektakulär.
Crankflip: Lass deine Kurbelarme um 360 Grad rotieren, indem du sie durch Antippen des Pedals mit dem Fuß in Bewegung versetzt.
Cross Up: Das Gleiche wie der X-Up. Drehe deinen Lenker um 180 Grad, jedoch könnten dabei die Knie etwas im Wege stehen; also strecke sie daher etwas und drehe deine Bars (Lenker) wieder zurück.

– D –

Decade: Erweiterung des Indian Air. Du machst einen Indian Air und schwingst deinen Körper um deinen Sattel herum. Dies ist ein wirklich schwerer Trick weil man seinen ganzen Körper bewegen muss und nicht sein Bike. Wer noch immer nicht genug hat kann diesen Trick mit einem 360 probieren.
Double Seat-Grab: Nimm beide Hände von den Bars und mache ein seat-grab, fertig.
Double Truckdriver: Das ist die Kombination aus einer 720 Grad Drehung und zwei Bar Spins.
Disco: Nimm deine eine Hand und halte sie in die Luft (als hättest du einen Box-Kampf gewonnen) gleichzeitig streckst du dein anderes Bein aus.
Drop to Schräge: Beim Dropp’n in eine Schräge fährst du auf die Kante, Copping zu und ziehst das Vorderrad ein wenig hoch. Wenn das Hinterrad über die Kante gerollt ist drückst du das Vorderrad ein wenig herunter und gleicht das Bike an den Winkel der Schräge an und landet am besten parallel mit dem Hinterrad (Hardtail-Landung).

– E –

Endo: Beim Endo fährst du mit verminderter Geschwindigkeit an und ziehst ruckartig die Vorderradbremse. Dabei lehnst du dich nach vorne über den Lenker, jedoch nicht zu weit, dass du dein Gleichgewicht noch halten kannst. Balanciere so noch kurz, bevor du die bremse wieder öffnest.
Endo Can Can: Du machst einen Endo Wenn du dich auf dem Kickpunkt (Schwerpunkt) befindest ziehst du ein Bein hoch und streckst es über das Oberrohr. Beim Beenden des Tricks setzt du deinen Fuß wieder auf das Pedal zurück.
E.T.: Berühre während des Sprungs den Hinterreifen mit deinem Hintern.
Ewing: Mach ein No Foot und während du in der Luft bist, nimmst du deine Knie und berührst die Enden deines Lenkers, schwieriger geht’s, wenn du das mit deinen Fersen machst.

– F –

Fakie: Fakie bezeichnet das Rückwärtsfahren bei dem du dich mit zugedrückten Bremsen nach hinten aus dem Stillstand abstößt und rückwärts rollst. Versuche dabei das Gleichgewicht zu halten indem du deinen Oberkörper über den Sattel streckst und dabei rückwärts rollst. Du musst natürlich auch rückwärts treten, da die Pedale sich automatisch mitdrehen.
Flail: beim Flail fährt man vorwärts auf zum Beispiel eine Quarterpipe zu. An der Oberkante, auch Coping genannt, fängt man an ein Vorwärtssalto einzuleiten. Während diesem dreht man sich auch noch um 180° um die Körperachse um anschließend wieder in Fahrtrichtung abwärts in der selben Rampe zu landen.
Flair / Flare: Das ist die Kombination aus einem Backflip und einer 180 Grad Drehung.
Flat: Du fährst auf eine Kante, Copping zu und ziehst kurz davor das Vorderrad hoch. Danach rollst du mit dem Hinterrad mit einem Manual darüber und fängst den Aufprall mit deinen runtergedrückten Beinen ab.
Flatty (oder Tabletop): Leg dein Bike flach, parallel zum Boden, für das Stylelonto kannst du noch dein Lenker um 90 Grad nach Oben drehen, dann bring dein Bike wieder zurück auf den Boden.
Footplant: Du springst ab aber nicht wie normal, sondern lässt dein Bike „allein“ springen und nehme dabei einen Fuß von dem Pedal; setzt ihn oben auf den Absprung (Plant, Copping) dreh dich um 180°, drück dich ab und sprint wieder auf die Pedale und lande im Absprung.
Frontflip: Vorwärtssalto. Hole dir viel Speed und Air an einem richtig hohen Jump, zieh die Vorderbremse kurz bevor du in die Luft abhebst. Am Anfang wirst du Dreck essen müssen.
Fufanu: Beim Fufanu fährst du an eine Schräge heran und machst einen Bunnyhop. Danach drückst du das Hinterrad nach unten auf die Schräge und hältst die Hinterradbremse gedrückt. Dabei balancierst du kurz, bevor du die Landung wieder mit einem Bunnyhop beginnst um dich vom Hindernis wegzustoßen. Drücke dabei das Vorderrad runter und beende den Trick mit dem Fakie die Schräge hinunter
Fufanu One Hand: Du machst einen Fufanu (s.o.). Wenn du dann sicher auf der Kante stehst, nimmst du eine Hand vom Lenker weg, aber nicht die, die die Hinterradbremse hält.

– G –

Grind on Pedal: Beim Pedal Grind fährst du parallel auf eine Ebene zu. Danach springst du mit einem Bunnyhop hoch und landest mit einem der beiden Pedalen parallel auf der Kante. Dabei rutschst du auf der Kante und machst deine Pedale kaputt. Der Trick funktioniert natürlich nur mit einem großen Potential an Geschwindigkeit, denn sonst grindest du nicht.

– H –

Hang Up: Beim Hang Up machst du im Prinzip dasselbe wie bei einem Bunnyhop, Gap oder Drop. Jedoch landest du ihn nicht sauber und verkürzt ihn. Bei der Landung landest du in einem Loch oder einfach an einer unpassenden Stelle, sodass es nach einem verkorksten Sprung aussieht; also schon Crash ähnlich.
Heart Attack: Superman Seat grab, in der Mitte des Tricks machst du einen Handstand auf deinem Sattel.
Heelclicker: Haue während des Sprungs die Hacken vor dem Lenker zusammen, indem du sie um deine Armen schwingst.

– I –

Indian Air: Überkreuze deine Beine in einem Sprung. Es ist auch eine Kombination von Can-Can und Nac-Nac.

– K –

Kamikaze: Für diesen Trick brauchst du wirklich viel Air! Sobald du den Absprung verlässt wirfst du dich über die Bars und streckst deine Arme, zieh dich wieder zurück und lande.
Kamikaze Backflip: Beide Tricks zusammen.
Kick Out: Schwing das Heck des Bikes zur Lieblingsseite, perfekt ist, wenn sich das Heck sich 90 Grad dreht.

– L –

Look-Back: Verdrehe während des Sprungs deinen Oberkörper und schaue nach hinten. Pass aber auf, dass sich dein Bike nicht mitdreht.

– M –

Madafa: Du bist in der Luft, streckst dein Bike vor dich hin und machst ein Nothing. Kick out bar turn around: Mach ein kick out, probier ihn möglichst 90 Grad, dann drehst du deinen Lenker, so, dass es ein X Up gibt.
Manual: Ziehe beim Fahren den Lenker hoch und verlagere dein Gewicht nach hinten, bis du einen Schwer-, Kickpunkt gefunden hast. Benutze zum balancieren und zum ausgleichen die Hinterradbremse. Wenn du jedoch nach vorne absinken solltest, kannst du mit Hilfe durch Streckung der Beine und nachziehen am Lenker, die Länge deines Manuals beliebig verlängern.
Manual One Hand: Beim Manual One Hand machst du einen Manual und lässt dabei eine Hand vom Lenker los und setzt sie kurz darauf wieder an den Lenker.
Manual No Foot Can Can: Beim Manual No Foot Can Can machst du zuerst einen Manual. Wenn du den Kickpunkt (Schwerpunkt) erreicht hast setzt du dich hin und streckst ein Bein über das Steuerrohr und streckst das andere Bein parallel dazu aus. Danach setzt du die Füße wieder auf die Pedale zurück.
Manual No Foot Crank Spin: Beim Manual No Foot Crank Spin machst du einen Manual und rollst auf dem Kickpunkt (Schwerpunkt) auf dem Hinterrad. Dabei drehst du deine Kurbeln, durch einen Anstoß deiner Füße um die eigene Achse, sooft du willst. Danach fängst du sie und landest wider auf dem Boden.
Manual No Foot Footclap: Beim Manual No Foot Footclap machst du einen Manual und rollst auf dem Kickpunkt (Schwerpunkt) auf dem Hinterrad. Dabei nimmst du die Füße von den Pedalen und streckst sie nach vorne. Drücke dann die Füße über dem Steuerrohr zusammen. Setze danach wider die Füße auf die Pedale zurück.
Manual No Hand: Beim Manual No Hand machst du zunächst einen Manual. Wenn du einen sicheren Kickpunkt (Schwerpunkt) erreicht hast, klemmst du mit deinen Beinen den Sattel fest und lässt deine Hände vom Lenker los.
Manual No Hand Bar Spin: Beim Manual No Hand Bar Spin machst du zuerst einen Manual. Wenn du einen guten Kickpunkt / Schwerpunkt erreicht hast, drehst (Bar Spin) du den Lenker um die eigene Achse. [geht nur mit dem Street-Bike

– N –

Nac-Nac: Nimm wie beim One-Footer den Fuß über das Hinterrad, indem du ihn nach hinten abwinkelst und bewege ihn auf die andere Seite, sodass das Knie nicht mehr auf der vorderen Seite deines Bikes ist.
No Hander: Spring mit etwas Air und klemme dein Sattel zwischen deine Knie, nimm beide Hände vom Lenker, vor der Landung setzt du sie wieder an.
No Foot Can Can: Nimm wie beim Can-Can einen Fuß vom Pedal und den anderen Fuß auch dazu, sodass beide Beine in der Luft auf einer Seite des Bikes sind.
No Foot: Während dem Flug nimmst du deine Füße vom Pedal, spreize deine Beine so fest du kannst.
No Foot Can-Can: Nimm wie beim Can-Can auch noch den anderen Fuß vom Pedal.
No Foot One Hand: Das ist die Kombination aus einem No Foot und einem One Hander.
No Handed Landing: No Hander ohne die Hände zurückzusetzen.
No Man: ein selbsterfundener Trick von Dominik Berge, bei dem du mit erhöhter Geschwindigkeit, nach hinten über den Sattel vom Fahrrad abspringst. Führe nach dem Absprung dein Bike kurz mit der Hand am Sattel, bevor es neben dir alleine weiter rollt. Springe kurz bevor dein Bike zu kippen droht wieder auf, indem du zuerst den Lenker greifst und dich über den Sattel schwingst. Erhöhe die Geschwindigkeit um die Länge des No Mans zu verlängern. [das ist der Hingucker Trick]
Nose Bomb: Die Nose Bomb ist eigentlich kein Trick, sondern bezeichnet nur das unschöne Landen auf dem Vorderrad.
Nose Can-Can: Nimm während eines Nose Wheelies ein Bein vom Pedal und strecke es über das Oberrohr.
Nose Manual: Suche dir eine leicht abfallende schräge Straße. Zieh dann beim Fahren die Vorderradbremse leicht an (wie beim ABS, also immer öffnen und schließen) und verlagere dein Gewicht nach vorne über den Lenker. Suche dir auch hier wieder den Schwer-, Kickpunkt um das Gleichgewicht zu halten. Um den Trick zu Beenden verlagerst du einfach wieder dein Gewicht nach hinten.
No Hander aus Quarter: Bei dem No Hander aus der Quarter Pipe fährst du die Pipe hoch und springst am Copping mit einem Bunnyhop heraus und drückst dich dabei etwas nach vorne, sodass ihr auf dem Flachen oberen Bereich der Pipe landet. Nehmt bei dem kurzen Flug die Arme von dem Lenker.
Nothing: Kombiniere den No Hand und No Foot, lass all deine Steuerungselemente für einen kurzen Augenblick los indem du deine Arme und Beine zur Seite wegstreckst.
Nothing Fakie: Beim Nothing Fakie, ist das Prinzip beim ausführen des Tricks ungefähr dasselbe wie beim One Hand to Fakie. Der Unterschied ist, dass du beim Kickpunkt eben vom Bike abspringst und nichts mehr (keine Hände, Beine) dein Bike berühren. Zur Landung drückst du dich wider auf das Bike zurück und fährst die Schräge wieder mit Fakie herunter.

– O –

One Foot Landing: Mach ein One Foot und lande ohne dein Fuß zurückgesetzt zu haben.
One Foot: Jump, nimm ein Fuß vom Pedal, setz ihn zurück und fahr weiter.
One Foot Flatty: Mach ein Flatty und nimm dein Fuß der unter deinem Bike liegt vom Pedal.
One Footed X-Up: Das ist die Kombination aus einem X-Up und einem One Foot.
One Hand: In der Luft nimmst du eine Hand vom Lenker
One Hand to Fakie: Du fährst auf eine Schräge (Ramp) zu. Irgendwann erreichst du durch Geschwindigkeitsverlust den so genannten toten Punkt, an dem du stehen bleibst. An dieser Stelle nimmst du die Hand vom Lenker und fasst ihn wider. Danach fährst du rückwärts herunter.
One Hand Tail Whip: Mach ein No Foot und lass das Heck 360° um dein Vorderrad schwingen. Dabei nimmst du eine Hand vom Lenker.
One Handed X-Up: Das ist die Kombination aus einem X-Up und einem One Hander.

– P –

Point As You Pass: Kombiniere ein One Hander mit einem Look Back.

– R –

Recliner: In der Luft sitzt du auf deinen Sattel, lehnst dich zurück und nimmst deine Füße auf deinen Lenker, nun sieht’s aus als wäre dein Bike ein Bett geworden, schlaff aber ja nicht ein.
Rocket Air: Nimm beide Füße vom Pedal und setz sie auf den Pecks auf. [geht nur mit dem Street-Bike]

– S –

Seat Grab: Spring und nimm eine Hand vom Lenker, führ diese zum Sattel, halte diesen kurz fest, dann nimmst du deine ursprüngliche Haltung wieder ein und landest.
Seatgrab Nothing: Beim Nothing hältst du deinen Sattel mit einer Hand.
Seat Grab X Up: Wenn du den Absprung verlässt machst du ein X Up nach 180 Grad nimmst du deine Hand vom Lenker und machst ein Seat Grab, mit der anderen Hand beendest du den X Up.
Sit Down: Hole etwas Air und sitz auf dein Sattel und lande.
Sprocketcrunch: Beim Sprocketcrunch fährst du auf ein Hindernis (Absatz, Bank) zu und machst einen Bunnyhop. Dabei drückst du dein Kettenblatt (Sprocket) auf die Kante des Hindernisses, dass du stehen bleibst und kurz balancierst. Danach machst du wieder einen Bunnyhop, aber diesmal nach hinten. Dabei musst du dein Körpergewicht weit nach hinten lehnen um nicht mit dem Vorderrad am Hinderniss hängen zu bleiben.
Stairgap: Beim Stairgap fährst du auf eine Treppenkombination zu. Diese Treppenkombination besteht aus 2 Treppen mit einem flachen Zwischenstück. Danach ziehst du einen Bunnyhop und drückst das Vorderrad herunter und nutzt die 2.Treppe (Flat-Bereich) als Landung.
Streched Double Seat Grab: In der Luft streckst du dein Bike vor dich und hältst dich mit beiden Händen am Sattel fest, lass dabei deine Füße auf den Pedalen, streck deinen ganzen Körper.
Stoppie: Beim Stoppie fährst du mit verminderter Geschwindigkeit an und ziehst ruckartig die Vorderradbremse. Dabei lehnst du dich hinter den Sattel, sodass du schon fast dein Hinterrad berührst. Balanciere so noch kurz, bevor du die Bremse wieder öffnest und sanft auf den Boden absinkst.
Stoppie Can Can: Du machst einen Stoppie (s.o.). Wenn du dich auf dem Kickpunkt (Schwerpunkt) befindest ziehst du ein Bein hoch und streckst es über das Oberrohr. Beim Beenden des Tricks setzt du deinen Fuß wieder auf das Pedal zurück.
Suicide: Der moderne No Hand. Du brauchst viel Air, klemme dein Sattel zwischen die Beine und klatsch deine Hände hinter dem Rücken zusammen. Am besten übst du diesen Trick zuerst am Boden.
Suicide Barspin: Beide Tricks zusammen. [geht nur mit dem Street-Bike]
Suicide Crank Spin: Beim Suicide Crank Spin, rollst du mit verminderter Geschwindigkeit. Dabei drehst du deine Kurbeln, durch einen Anstoß deiner Füße um die eigene Achse und fängst sie wider auf, jedoch musst du gleichzeitig deine beiden Hände weg vom Lenker nehmen und sie hinter deinem Rücken zusammenfügen (Klatschen). Am Ende fasst du gleichzeitig mit deinen Füßen die Pedale wieder und mit den Händen den Lenker.
Superman: Strecke während des Sprungs deinen Körper waagerecht zum Boden über deinem Bike.
Superman Seatgrab: Das ist die Kombination aus einem Superman und einem Seatgrab.
Superman Seatgrab Barspin: Ja, kann es denn nicht noch schlimmer sein? Geht nur mit BMX
Surfen: Ziehe beim Fahren den Lenker hoch und verlagere dein Gewicht nach hinten, bis du einen Schwer-, Kickpunkt gefunden hast. Benutze zum balancieren und zum ausgleichen die Hinterradbremse. Wenn du jedoch nach vorne absinken solltest, kannst du durch Streckung der Beine und nachziehen am Lenker, die Länge deines Manuals beliebig verlängern.

– T –

Tabletop: Schaue bei Flatty.
Tabletop Backflip: Kombiniere ein Tabletop mit einem Backflip.
Tabletop One-Foot: Das ist die Kombination aus einem Tabletop und einem One Foot.
Tabletop One-Hand: Das ist die Kombination aus einemTabletop und einem One Hander.
Tailwhip: Mach ein No Foot und lass das Heck 360 grad um dein Vorderrad rotieren. [geht nur mit dem Street-Bike]
Toboggan: Drehe während des Sprungs deinen Lenker um 90 Grad, dann lehnst du dich nach hinten und machst mit der einen Hand einen Seatgrab.
Transfer: Dabei springst du von einem Kicker in einen anderen Landehügel.
Transfer 180: Beim Transfer fährst du eine Schräge oder Pipe hoch. Dabei springst du mit einem Bunnyhop von der Pipe ab und landest weit versetzt in einer anderen anliegenden Schräge / Pipe. Währenddessen machst du eine 180° Drehung um auf der anderen Schräge wieder geradeaus weiterfahren zu können.
Transfer Fakie: Beim Transfer Fakie machst du dasselbe wie beim Transfer, jedoch lässt du die 180° Drehung weg und landest Rückwärts auf der Schräge / Pipe. Danach fährst du diese mit einem Fakie herunter.
Transfer One Hand: Beim Transfer One Hand machst du dasselbe wie beim normalen Transfer, jedoch lässt du während dem Flug eine Hand vom Lenker los.
Transfer Wheelgrab: Beim Transfer Wheelgrab, machst du einen Transfer (s.o.) und fasst während dem 180° Sprung (Transfer) mit einer Hand an dein Vorderrad und danach wieder an den Lenker.
Transfer Wheelgrab to Fakie: Beim Transfer Wheelgrab to Fakie, machst du dasselbe wie beim Transfer Wheelgrab (s.o.). Jedoch lässt du die 180° Drehung weg und landest Rückwärts auf der Schräge / Pipe. Danach fährst du diese mit einem Fakie herunter.
Truckdriver: Das ist die Kombination aus einer 360 Grad Drehung und einem Bar Spin.

– W –

Walltap: Beim Walltap springst du an einer Wand oder Schräge hoch. Das machst du, indem du parallel zu der Wand anfährst und mit einem Bunnyhop das Bike in eine Schräglage versetzt und es gegen die Wand drückst. Drücke dabei dir Hinterradbremse und Tappe an die Wand. Drücke dich danach wieder ab.
Wallride Frontal: Du fährst eine Schräge Wand hoch, die aber nicht einen zu großen Steigungswinkel hat und verlagerst dein Gewicht extrem nach vorne, dass du nicht das Gleichgewicht nach hinten verlierst. Danach rollst du mit dem Fakie die Schräge hinunter und gleichst das Gewicht wider aus.
Wheelie: Ziehe beim Fahren den Lenker hoch und verlagere dein Gewicht nach hinten, bis du einen Schwer-, Kickpunkt gefunden hast. Benutze zum balancieren und zum ausgleichen die Hinterradbremse. Wenn du jedoch nach vorne absinken solltest, kannst du mit Hilfe durch weiteres Treten in die Pedale und nachziehen am Lenker, die Länge deines Wheelies beliebig verlängern.
Wheelie Oldschool: Es ist im Grunde genommen das Selbe wie der Wheelie. Der einzige Unterschied besteht darin, dass du den Wheelie Oldschool im Stehen ausführst an statt im Sitzen.
Wheelie turn down: Das gleiche wie beim Flatty, nur das du den Lenker nach Unten drückst.
Whip: Versetze bzw. verdrehe des Hinterbau deines Bikes während eines Sprungs.

– X –

X-Up: Drehe deinen Lenker um 180 Grad, jedoch könnten dabei die Knie etwas im Wege stehen; also strecke sie daher etwas und drehe deine Bars (Lenker) wieder zurück. Durch diese Drehung entsteht das so gegannte „X“.
X-Up Wheelie to Turn: Du fährst eine Schräge Ebene hinauf und machst dabei einen Wheelie (Manual). Dabei drehst du dich um einen geringen Radius, möglichst nicht weiter als 180°, denn sonst kommst du nicht wieder die Schräge hinunter. Nachdem du den Wheelie gemacht hast und dein Lenker am höchsten Punkt in der Luft ist machst du einen X-Up (s.o.).

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Anton Warkentin

1987 in Omsk, Russland geboren - 2000 nach Deutschland gezogen - 2015 Bachelor of Science in Wirtschaftsinformatik - heute Product Owner & Agile Leader


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